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Verband Sicherer Tiefbau e.V.

www.profi-partner-club.de
Die Webseite www.profi-partner-club.de wurde in die Webseite des Verbands Sichererer Tiefbau e.V. integriert.
Alle speziellen Inhalte und Funktionen für unsere Profi-Partner finden Sie im Bereich „Profi-Partner“.

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Aktueller Coronabericht

Am 23.07.2020 hat der VST auf Bitte des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) eine kleine Sammlung aktueller Maßnahmen der Netzbetreiber bezüglich Corona bei der Corona-Statuskonferenz des BMVI „Steuerkreis Bauwesen“ abgegeben.

Programm-Icons  Aktueller Statusbericht Pfeil Querverweis

Anonyme Umfrage

zum Bereitschaftsdienst in der Energie- und Wasserwirtschaft


Sie sind als Monteur, Techniker, Meister oder sonstige Fachkraft im Bereitschaftsdienst tätig? Oder planen als Führungskraft die Rufbereitschaft?

 

Nehmen Sie an einer anonymen Umfrage für eine Masterarbeit an der Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin (HWR) teil. Angesprochen sind Stadt-/Gemeindewerke, Netzbetreiber und für diese tätige Dienstleister, die im Entstörungs-Management für Strom, Gas, Fernwärme, Wasser und Abwasser tätig sind.


Die Ergebnisse werden im Rahmen der Masterarbeit bzw. eine geplanten Publikation veröffentlicht. Wir stellen diese ebenfalls im Newsletter vor.

Zur Umfrage Pfeil Querverweis

Sie tragen Verantwortung als Bürgermeister oder Bauamtsleiter in einer Gemeinde?

Das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) hat zusammen mit Branchenfachleuten eine Broschüre für den sicheren Breitbandausbau herausgegeben. Neben Ratschlägen zum Material und der Handhabung gibt es auch eine Liste, welche Punkte bei der Planung und späteren Durchführung der Bauarbeiten zu berücksichtigt sind.

Weitere Informationen unter www.bmvi.de Stichwort „Digitale Netze“.

Programm-Icons  Download Broschüre Pfeil Querverweis

Aktuelle Informationen ab August 2020

Zielsetzungen und Erfolge des VST im Zeitraum Mai bis Juli 2020

Programm-Icons  Aktuelle Informationen Pfeil Querverweis

Vorankündigung
Vorstandssitzung    
vom 23. bis 24. März 2021

Anmeldung 
(nur Vorstands-
mitglieder) 
bei der VST-
Geschäftsstelle

Neue Ortungsverfahren im Test

Leika-1
Übergabe des Ortungsgerätes DXS von Leica durch unser neues Verbandsmitglied Wilhelm Dresselhaus von „Terra-Digital“ (rechts) an den VST-Vorstandsvorsitzenden Ulrich Huber (Mitte) und Achim Wagner von Netze BW

Bei Erkundungsmaßnahmen von Leitungen ist immer das Problem, dass Leitungspläne ungenau sein können und Tiefenangaben fehlen. Zudem bleibt stets ein Restrisiko, ob wirklich alle Leitungspläne vorliegen, insbesondere bei raschen störungsbedingten Aufgrabungen. Da wäre es vorteilhaft, man könnte vor einer Aufgrabung in den Boden hineinschauen, d. h. Leitungen orten. Tests zur Leitungsortung, gemeinsam mit der Firma LEONHARD WEISS, Stuttgart Netze und Netze BW, haben gezeigt, dass sich das Orten von Leitungen in den letzten Jahren deutlich weiterentwickelt hat. 


Einfach ausgedrückt, erfassen die Ortungsverfahren Unregelmäßigkeiten in der Bodenstruktur, wie sie zum Beispiel durch eine Leitung oder einen Stein hervorgerufen werden. Algorithmen berechnen dann, ob sich eine Unregelmäßigkeit linienförmig fortsetzt, was auf eine Leitung schließen lässt. Über die Laufzeit der reflektierten Wellen, kann die Tiefe der Leitungen bestimmt werden. 


Aufgrund dieses physikalischen Messprinzips ist die Genauigkeit der Ortung abhängig von der Bodenart, Bodenfeuchte und -tiefe. Trockene Sandböden sind besser als feuchte, bindige Böden. Je tiefer, desto ungenauer ist die Messung. Tiefen der üblichen Leitungszonen von 2 bis 3 m sind kein Problem.


Im Zusammenhang mit den Leitungsplänen und weiteren markanten Punkten wie Schächten oder Schieberkappen erhält man sehr oft ein gutes Messergebnis über vorhandene Leitungen. Die Geräte lassen sich nach einer kurzen Einweisung von Baupersonal bedienen und können im einfachsten Fall direkt auf der Baustelle ausgewertet werden. Denkt man einen Schritt weiter, so lassen sich die Messdaten heute auch schon an die Steuerung von Baumaschinen übertragen. 


Heutige Systeme können:

  • alle Leitungstypen und Materialien erfassen
  • alle Daten exakt in Lage und Tiefe georeferenzieren

Versuche bei Baumaßnahmen in Stuttgart und im Ausbildungszentrum der Bauwirtschaft BW in Geradstetten mit der Firma Terra-Digital und Geräten der Firma Leica haben bestätigt, dass die Lage und Tiefe selbst von kleinen Kunststoffröhrchen mit einer ausreichenden Genauigkeit bestimmt werden können. Gerade derartige Kunststoffe sind mit herkömmlichen Suchgeräten, die gut bei metallischen Leitungen funktionieren, nicht zu finden.

Leika-2
Mit dem DXS können Leitungen bis zu 2 m Tiefe geortet und direkt vor Ort ausgewertet werden. Das Bild zeigt eine Gasleitung, Telekom- und Stromkabel und einen Abwasserkanal in 3D-Darstellung.

Interessant ist die Ortung für folgende Bereiche:

  • Schadenvermeidung
  • Planung
  • Produktivitätssteigerung

Die Netzwirtschaft nutzt noch nicht die Potenziale der Leitungsortung. Hier sehen wir es als Verbandsaufgabe, mit den Netzbetreibern und Baufirmen weitere Untersuchungen durchzuführen, um zu prüfen, ob Prozesse durch die Leitungsortung optimiert und sicherer gemacht werden können.  
Die Praxis wird zeigen, ob sich das Orten von Leitungen als zusätzliche Regel der Technik etablieren lässt: 

  1. Einholen der Leitungspläne
  2. Ortung von Leitungen
  3. Kennzeichnen des Leitungsverlaufs vor Ort
  4. Anlegen von Suchgräben 

Eine Leitungsortung vor Aufgrabungen könnte Hinweise geben, ob Leitungspläne stimmen und ob alle Leitungspläne vorliegen. Damit wäre ein deutlicher Sicherheitsgewinn in Bezug auf Leitungsbeschädigungen zu erzielen.


Verbesserung der Datenqualität von Bestandsplänen

Fehlen genaue Leitungspläne, zum Beispiel bei sehr alten Leitungen oder bei der Übernahme von Netzen durch neue Betreiber, kann die Qualität von Bestandsplänen durch die Ortung verbessert werden. 


Ein weiterer Aspekt ist die Unterstützung von Trassenplanungen z. B. für den Breitbandausbau. Hier kann im Vorfeld geprüft werden, in welchem Bereich neue Leitungen verlegt werden können.  


Die zusätzliche Ortung von Leitungen vor Aufgrabungen bedeutet zwar Aufwand, könnte sich jedoch auch rechnen um Schäden zu vermeiden. 

Der BMVI vergibt Handlungsempfehlungen zu Hygienemaßnahmen für Hausanschlüsse

Das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur BMVI veröffentlichte aktuell wegen Covid-19 eine Handlungsempfehlung zu „Hygienemaßnahmen für Hausanschlüsse“. 

Redaktion Verband Sicherer Tiefbau e.V.     
Das Original können Sie hier Downloaden

Programm-Icons  BMVI Handlungsempfehlung Pfeil Querverweis

VST in der Zeitung

Pressespiegel-Juni2020
Auswahl an regionalen Tageszeitungen
Normalerweise versehen die Versorgungsinfrastrukturen sicher ihre Aufgaben, doch manchmal kommt es zu Schäden durch Bauarbeiten – und dann wird es oft auch für die Presse interessant. So geschehen im Juni, da informierte sich eine Journalistin der überregionalen Stuttgarter Nachrichten beim VST über die Zusammenhänge von Infrastrukturen, Schadensumfängen und natürlich der Kosten, die bei und nach solchen Schäden aufkommen. 
Der VST erläuterte im Gespräch mit der Journalistin, dass neben den direkten Schäden wie den Reparaturkosten der betreffenden Leitung sehr oft auch indirekte Kosten im Umfeld – wie beispielsweise durch Produktionsausfall bei Unternehmen, Schließungen von öffentlichen Einrichtungen oder Unterbrechungen von ÖPNV oder Bahn – entstehen und man deswegen nicht nachlassen dürfe in der Sensibilisierung der Zielgruppen Baugeräteführer und Baustellenverantwortliche.

Auch Experten von Netzbetreibern und vom Institut für Bauforschung in Hannover wurden für den Artikel zu Rate gezogen, um eine ausgewogene Betrachtung des Themas Schäden an Versorgungsinfrastrukturen zu erhalten. Dadurch dass die Stuttgarter Nachrichten den Mantelteil für weitere Regionalzeitungen erstellen, wurden die Artikel Ende Juni fast flächendeckend in ganz Baden-Württemberg gelesen.

VST beim Bundestag registriert

Seit Ende Mai ist der Verband Sicherer Tiefbau e.V. (VST) in der „Öffentlichen Liste über die beim Bundestag registrierten Verbände“ zu finden.

Was ist die „Öffentliche Liste“?

Bundesanzeiger

Gemäß Beschluss des Deutschen Bundestages vom 21. September 1972 führt der Präsident des Deutschen Bundestages eine öffentliche Liste, in der Verbände, die Interessen gegenüber dem Bundestag oder der Bundesregierung vertreten, eingetragen werden können. Der Vorteil in der Listung besteht darin, dass insbesondere andere Verbände, politische Gremien und Parteien sowie Journalisten sich hier über Repräsentanten und Vertreter öffentlichen Themenfelder informieren können. Zu finden ist die Liste auf der Webseite des Bundestages und zeitgleich wurde die Aufnahme auch im Bundesanzeiger veröffentlicht und im Parlamentsarchiv des Deutschen Bundestages hinterlegt.

Link zum Bundestag Pfeil Querverweis

Erste GW 129-Schulung unter Coronabedingungen mit Auszubildenden

ABC Bau Rostrup in Bad Zwischenahn
Schulungszentrum ABC Bau Rostrup in Bad Zwischenahn
Schulungen werden seit Anfang Mai wieder aufgenommen. Jedoch unter Berücksichtigung der tagesaktuellen Hygienevorgaben. Schulungsträger stellen sich dabei auch auf Anforderungen von Netzbetreibern und Versorgern ein. So sind teilweise Mund-Nasen-Masken in Gebäuden wie im Freibereich auch während des Unterrichts obligatorisch. Falls es die Ausbildungssituation erfordert, kommen auch Gesichtsvisiere zum Einsatz. Zudem sind Lehrer je nach Schulungszentrum und betreffendem Bundesland angewiesen, während des Unterrichts nicht mehr durch die Reihen zu gehen, sondern hinter einer Plexiglasscheibe den Unterricht zu halten.   

Teilnehmer können sich wieder über die ausgeschriebenen GW 129-Online-Schulungsplattform unter www.profi-partner-club.de anmelden. 

In den Ausbildungszentren der Bauwirtschaft BW in Geradstetten und im Schulungszentrum Bau ABC Rostrup, Bad Zwischenahn, fanden Mitte Mai unter folgenden Vorgaben die ersten Schulungen seit dem strikten Lockdown statt:   

  • Begrenzung der Teilnehmerzahl auf 25, 
  • 1,5 m Abstand mit Einzeltischen 
  • Gestaffelte Pausenzeiten 
  • Mund-Nasenschutz   

Fazit: Alle, Schüler wie Lehrer, verhielten sich sehr diszipliniert und haben die speziellen Regeln eingehalten!  
BW-Geradstetten
Bildungszentrum Bau Geradstetten in Remshalden