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Ziele des Vorstandsvorsitzenden
Ulrich Huber

U. Huber
Vielen Dank an dieser Stelle an die Mitglieder des Verbands Sicherer Tiefbau e.V., die mir auf der vergangenen Mitgliederversammlung das Vertrauen als neuen Vorsitzenden ausgesprochen haben. Zusammen mit den neuen und „alten“ Kollegen gehe ich mit dem Verband in spannende und wichtige zwei Jahre.

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Mehr als 30 Jahre Prävention und Kommunikation für sicheres Arbeiten im Bereich von Versorgungsnetzen.

Der Verband Sicherer Tiefbau gründete sich im Jahr 2017 durch Umbenennung des Profi Partner Clubs „Sicherer Tiefbau“ e.V. in „Verband Sicherer Tiefbau e.V.“ Die Sicherheitsinitiative, die dem zugrunde liegt, gibt es jedoch schon seit mehr als 30 Jahren. Die regionalen Erfolge des Profi Partner Clubs, der seit 1984 die Interessen der ihm angeschlossenen regionalen Versorgungsunternehmen und Netzbetreiber verfolgte, zeigen, dass durch die partnerschaftliche Zusammenarbeit mit Bauunternehmen die Fremdeinwirkung an Kabel- und Leitungsnetzen um mehr als 60 % zurückgegangen ist.


Dennoch ...

Ausruhen auf dem Erreichten können wir uns nicht: Jedes Jahr entstehen immer noch rund 500 Millionen Euro direkte Schäden sowie zusätzlich noch einmal rund 100 Millionen Euro Folgeschäden durch Zerstörung intakter Versorgungsleitungen und den daraus resultierenden Folgen – egal ob bei Strom-, Gas-, Wasser-, Fernwärme- oder Kommunikationsnetzen. 


KRITIS – Kritische Infrastrukturen 

Im Zusammenhang des Schutzes kritischer Versorgungsinfrastrukturen (KRITIS) sowie möglicher Interdependenzschäden gibt es zudem klare Anforderungen seitens der Bundesbehörden. Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe sowie das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik haben mit den KRITIS-Vorgaben klare und verbindliche Regeln geschaffen. Der Verband Sicherer Tiefbau e.V. leistet hier Präventionsarbeit gemäß den Kapiteln Unfall- und Schadensverhütung.


Harmloser Schaden?

Harmlose Schäden an Versorgungsinfrastrukturen gibt es nicht! Auch scheinbar zunächst „folgenlose“ Schäden wie Kratzer oder Riefen am Leitungsmantel  oder direkt auf der Versorgungsleitung ziehen meist mittelfristig gravierende Schäden nach sich. Hier kann die Korrosion arbeiten, und erst nach ein paar Jahren tritt dann eine gefährliche Havarie „wie aus dem Nichts“ auf. In der Regel muss dann der Netzbesitzer den Schaden selbst tragen, da Gewährleistungsfristen der seinerzeit ausführenden Baufirmen längst abgelaufen sind und der Beweis unsachgemäßer Arbeit nicht mehr zu erbringen ist. 


Regelmäßige Sebsibilisierung

Der Verband Sicherer Tiefbau e.V. setzt sich bundesweit als Fachverband für sichere Bauarbeiten im Umfeld von Versorgungsleitungen, -netzen und -anlagen ein. Dabei steht die Prävention, die Sensibilisierung für mögliche Gefahrenschwerpunkte und, damit verbunden, die Schulung und regelmäßige Sensibilisierung für sicheres Verhalten während der gesamten Prozesskette von der Planung bis zur Durchführung von regelgerechten Bauarbeiten sowie dem richtigen Verhalten zum Schutz von Leben und Sachwerten bei möglichen Unfällen und Havarien im Vordergrund.

Vorstand: 
Vorsitzender: Ulrich Huber 
Stellvertretende Vorsitzende: Mike Meyer, Thomas Völkner 
Geschäftsstelle:
Verband Sicherer Tiefbau e.V.
(Profi Partner Club „Sicherer Tiefbau“)
(Akademie)
Am Schleifweg 16
55126 Mainz

Ansprechpartner:
Hans Dupont, Lothar Steyer und Jan Syré

Telefon: 06131 91012-13
Telefax: 06131 91012-22

Ziel der Verbandstätigkeit

ist die Unterstützung bei der praktischen Präventionsarbeit mit dem Fokus:

  • Aufrechterhaltung der Versorgungssicherheit/Verfügbarkeit (SAIDI)
  • Umsetzung der KRITIS-Vorgaben seitens der Bundesbehörden
  • Verhinderung von Havarien und Schadensfällen durch Dritte
  • Verhütung von Personenschäden infolge unsachgemäßer Arbeit an Versorgungsinfrastrukturen
  • Minimierung von Verletzungen und Schäden durch kenntnisreiches, sachgemäßes Handeln nach Auftreten von Unfällen und Havarien
  • Kontinuierliche Sensibilisierung der betreffenden Partner, vom Netzbetreiber über die Kommunen bis hin zu den Baufirmen und ihren Mitarbeitern  
  • Unterstützung der Verbandsmitglieder in ihrer Präventionsleistung durch regelmäßige, zielgruppenorientierte Kommunikation zu jedweden Durchführenden von Arbeiten an und in der Nähe von Versorgungsinfrastrukturen
  • Image-Gewinn für Verbandsmitglieder als Unterstützer einer bundesweiten und gesellschaftspolitisch relevanten Sicherheits- und Präventionsinitiative - nicht zuletzt im Sinn der KRITIS-Vorgaben

Die Vernetzungstrategie des Verbands Sicherer Tiefbau e.V.

Im Tiefbau gibt es viele Interessen - besonders, wenn es um Versorgungsnetze und ihre speziellen Anforderungen an die Sicherheit geht.
Für jeden Partner entwickelt der Verband Sicherer Tiefbau eine zielorientierte Position und Kommunikation. Gleichzeitig verbinden wir alle Interessen im Sinne der Sicherheitsinitiative deutscher Netzbetreiber und leisten bundesweite Prävention.

Netwerk-Verband

Das Handeln von Netzbetreibern ist ausgerichtet nach:

  1. Gesetzen, Normen, Regelwerken, Verträgen (z.B. EnWG, EEG, NAV, …)
  2. Äußere Einflüsse (zurzeit E-Mobility, Erdverkabelung, dezentrale Erzeugung, Digitalisierung/Breitbandausbau …)
  3. Erwartungen von Stakeholdern (Aktionäre, Kunden, Mitarbeiter, Politik …)

Daraus leiten die Netzbetreiber ihre Ziele ab im Hinblick auf z.B.:

  • Personensicherheit (LTIF)
  • Verfügbarkeit (SAIDI)
  • Finanzen (EBIT)
  • Image

Durch unsachgemäßes oder fahrlässiges Handeln bei Bauarbeiten an oder in der Nähe von Versorgungsleitungen entstehen Risiken:

  • in der Versorgungssicherheit
  • Personensicherheit (Gesundheitsschutz)
  • durch negative Presse (Imageverluste)
Baufirmen beschädigen Kabel oder Leitungen und sorgen so für kostenintensive Schäden in der Versorgungsinfrastruktur, mit teilweise nicht abzuschätzenden Folgen für die Allgemeinheit.

Jedes Jahr entstehen so Schäden in Höhe von rund 600 Millionen Euro!

Der Netzbetreiber muss Maßnahmen ergreifen, um Risiken zu vermeiden:

  • Einsatz qualifizierter Firmen
  • Dialog mit den Baufirmen pflegen
  • Planauskunft sicherstellen
  • Sicherheitshinweise vergeben
  • Baustellenkontrolle durchführen
  • Warnhinweise einrichten (z.B. Hinweisschilder u/o Warnbänder)

Der Verband Sicherer Tiefbau e.V. – Organisation und Instrumente

Um zielorientiert im Sinne seiner Mitglieder zu arbeiten, besitzt der Verband unterschiedliche Instrumente.

Verbandsorinigamm