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U. Huber
Ulrich Huber, VST-Vorstandsvorsitzender

Meine Ziele als Vorstandsvorsitzender

Vielen Dank an dieser Stelle an die Mitglieder des Verbands Sicherer Tiefbau e.V., die mir auf der vergangenen Mitgliederversammlung das Vertrauen als neuen Vorsitzenden ausgesprochen haben. Zusammen mit den neuen und „alten“ Kollegen gehe ich mit dem Verband in spannende und wichtige zwei Jahre.

Zunächst steht da einmal der Zusammenschluss mit der Sicherheitspartnerschaft Tiefbau e.V. (SIPART) an, der bis Mitte 2020 abgeschlossen werden soll. Hier haben wir gemeinsam bereits die Basis gelegt durch Arbeiten an einer zukünftigen Satzung – der VST hat diese bereits jetzt auf der Mitgliederversammlung in Fulda verabschiedet – und durch eine Arbeitsgruppe, bestehend aus Mitgliedern von SIPART und VST, die zum Beispiel die zukünftige Schärfung unserer Positionierung als Verband sowie die nächsten Schritte unserer Fusion erarbeiten wird.
Auf der Mitgliederversammlung wurde zudem klar, dass unser vor zwei Jahren eingeschlagener Weg immer wichtiger wird. 
 
Das Sicherheitsanliegen aller Netzbetreiber, wird dabei verstärkt spartenübergreifend von Gas, Strom, Wasser, Fernwärme, Öl und Industrie bis hin zu Kommunikationsdiensten, bei Bund Ländern und Gemeinden vertreten. Die Praxis zeigt, dass noch immer seitens vieler Bauauftraggeber nicht auf die notwendige Mindestanforderungen im Hinblick auf die Qualifikation des eingesetzten Baupersonals geachtet wird. Oft wird im Bereich von KRITIS-Infrastrukturen  mangelhafte Leitungserkundung durchgeführt oder Sicherheitsabstände mit Baumaschinen nicht eingehalten. Was dabei herauskommen kann, haben wir Anfang des Jahrs in Berlin gesehen: Kein Leitungsplan auf der Baustelle, ein Subunternehmer zerstört durch eine Bohrung an einer Brückenrampe zwei 110-KV-Leitungen – Resultat: 31 Stunden kein Strom für 30.000 Haushalte und 2.000 Gewerbebetriebe.

Hier wird der VST ansetzen und das Thema Erkundigungspflicht, Mindestanforderung an Qualifikation für Baufirmen sowie die Forderung nach einem bundesweiten zentralen und vor allem spartenübergreifenden Registers aller Netzbetreiber in Deutschland vertreten. Auch die Ausbildung der Baugeräteführer liegt uns am Herzen. Hier werden wir zusehen und unser Gewicht, zusammen mit anderen Verbänden, in die Waagschale legen, wenn es darum geht, die Schulungsunterlagen zu modernisieren. Seitens des VST wollen wir für die uns angeschlossenen Trainer und Schulungsstätten eine Online-Plattform einrichten, auf der wir signifikante Schäden auswerten und daraus Maßnahmen ableiten. Moderne Bauverfahren sollen einfach dargestellt werden, damit tagesaktuell unsere Trainer diese Beispiele als Anreicherung und Individualisierung ihrer Schulungen nutzen können. Hier werden wir eine eigene Arbeitsgruppe Schulung einrichten, in der unsere Kollegen von KKI-Berlin, Bau ABZ Rostrup oder der Bildungsakademie der Bauwirtschaft BW gGmbH zusammen mit anderen Trainern und Schulungsleitern ihre langjährige Expertise einbringen wollen. 

Wir haben viel zu tun, zusammen mit den Kollegen von SIPART freue ich mich auf die kommenden zwei Jahre.

Ihr Ulrich Huber

Vorstand des VST

Mike Meyer
Stellvertretender Vorsitzende Mike Meyer
Thomas Völkner
Stellvertretender Vorsitzende Thomas Völkner

Schatzmeister

Jürgen Euler
Jürgen Euler

Schriftführer

Jens Küttenbaum
Jens Küttenbaum